02 November 2025

02. November 2025: Wochenkommentar Nr. 935

 

Tach zusammen! Grosses Bild: Bergisch Gladbach in schön. Kleines Bild: Wirklichkeit, und jedes Wochenende, immer an der gleichen Stelle, sieht es aus wie Sau. Und jeden Montag räumen die Jungs von der Müllabfuhr den ganzen Dreck weg. Immer und immer wieder. Da muss sich doch Frust auffbauen. Leider hab ich auch keine Idee, wie man dem Treiben ein Ende bereiten könnte. Möglich wäre, die Glas-und Kleidercontainer einfach zu entfernen. Aber eine echte Lösung wär das ja auch nicht. Und da bleibt nur eins: Einfach wegschauen :-)). 

So, un söns? FC heute 4:1 gegen den HSV. Und nächste Donnerstag unterschreibe ich einen Jahresvertrag beim Rückenzentrum MEDAix in Dellbrück. Ich verspreche mir langfristig durch gezieltes Krafttraining eine Verbesserung der Muskulatur in Rücken und Beinen, was hoffentlich auch eine Verringerung der Rückenschmerzen mit sich bringt. Ganz schön kühn, das mit 75 Jahren zu machen, werden jetzt manche denken. Aber ich bin guten Mutes, hab da schon lange KG gemacht und bin in den besten Händen. Wenns euch interessiert, hier ein Link: MedAix Webseite

In diesem Sinne, eine schöne Woche wünscht aus Merheim der Experte für Müllberge und Muskelaufbau, nämlich der >>> Franz!

26 Oktober 2025

26. Oktober 2025: Wochenkommentar Nr. 934

Tach zusammen! Könnte es sein, das es bei Ford in Niehl demnächst so aussieht? Die neuen E-Capris und E-Explorer sind jedenfalls Ladenhüter. Da hat sich das Ami-Management völlig verhauen. Die Aussichten sind jedenfalls düster, wie man aus der Presse und einer sehenswerten Dokumentation des WDR erfahren kann. LINK Jedenfalls sind schon feste Rahmenbedingungen für eventuelle Abfindungen bei freiwilliger Kündigung von IG Metall und der Geschäftsführung verhandelt worden. 
Hier ein Beispiel, Quelle 123Recht.de, Auszüge: "Voraussetzung für den Erhalt einer Abfindung ist in der Regel, dass der Mitarbeiter freiwillig aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet, meist durch Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrags bis zu einem bestimmten Stichtag im Rahmen des Sozialplans....
Beispiel: Ein Mitarbeiter unter 55 Jahren mit 4 Dienstjahren, einem Kind und IG‑Metall-Mitgliedschaft käme auf rund 63.000 € brutto Abfindung. Viele langjährig Beschäftigte dürften sogar sechsstellige Abfindungen erhalten. Für sehr lange Betriebszugehörigkeiten in hoher Entgeltgruppe sind rechnerisch über 300.000 € möglich. (Alle genannten Beträge sind Bruttosummen vor Steuerabzug.)".  Zitat Ende.
Man hat auch schon von höheren Beträgen gehört. Trotzdem, traurig für die Mitarbeiter und den Standort Köln.

So, un söns? Sach mal, Rennradfahrer mit schwarzen Klamotten, schwarzem Helm und einem schwarzen Fahrrad ohne Licht in der Dämmerung, hast Du einen Knall? Na ja, demnächst hörst Du einen und liegst anschließend mit kaputten Knochen auf der Straße. Ist sich jedenfalls sicher: Der Experte für 
Sozialpläne und Selbstmord-Radfahrer aus Merheim, nämlich der >>> Franz!



19 Oktober 2025

19. Oktober 2025: Wochenkommentar Nr. 933

Wie lebts sich denn auf der faulen Haut mit dickem Bürgergeld? Alles faule Schweine! Sollen mal lieber arbeiten gehen! Das konnte natürlich unter Friedrich Merz nicht so weitergehen. Also musste eine Reform her, von der sich der Westerwälder Einsparungen von bis zu 5 Milliarden (!) Euro versprach. 

Dichtung und Wahrheit: Hier ein Auszug aus einem Artikel der "Tagesschau": 
"Einsparungen durch die Reform: Zunächst einmal klingen die Summen nicht unerheblich: Im kommenden Jahr könnten mit dem Wechsel zur Grundsicherung 86 Millionen Euro eingespart werden, wie aus dem Gesetzesentwurf hervorgeht, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. 2027 werden die erwarteten Einsparungen derzeit auf 69 Millionen Euro geschätzt.

Dem gegenüber stehen aber Gesamtausgaben des Bundes für das Bürgergeld - die lagen im vergangenen Jahr Angaben der Bundesagentur für Arbeit zufolge bei rund 47 Milliarden Euro. Die Einsparungen allein aufgrund der Gesetzesänderungen fallen daher kaum ins Gewicht. 

Recherchen der Süddeutschen Zeitung zufolge lassen sich noch nicht einmal 0,2 Prozent der Ausgaben für das Bürgergeld durch die Reform herausholen. Und ab dem Jahr 2028 rechnet das Bundesarbeitsministerium sogar mit Mehrausgaben von zehn Millionen Euro, um den Vermittlungsaufwand der Arbeitsagentur zu stemmen, wie die Bild unter Berufung auf den Gesetzesentwurf berichtet. Ganzer Artikel

Tja, Fritze, was nun? Ach ja, wie immer: Einfach weiter machen? Und die ganze Scheiße als Erfolg verkaufen? Das glaubt leider: Der Experte für Blödsinnsreformen und Bürgergeldgeschwafel aus Merheim, nämlich der >>> Franz!